Was steckt in unseren Einkäufen?

Methylparaben, Cetyl Palmitate, Isobutane – alles Inhaltsstoffe, die man meiden sollte, doch den wenigsten sind sie ein Begriff. Abhilfe für das Wirrwarr an Inhaltsstoffen soll die App Codecheck verschaffen. Noch bevor man Produkte kauft, soll man herausfinden können, welche Inhaltsstoffe wie und warum schädlich sind.

Das kann auf zwei Wegen geschehen: Zum Einen kann man den Barcode des Produkts scannen und erhält dann die passenden Informationen aus der Datenbank. Oder aber man sucht direkt in der Datenbank nach Produkten. Zur besseren Übersichtlichkeit sind die über 31 Millionen registrierten Produkte in fünf Kategorien eingeteilt: Lebensmittel, Kosmetika, Baby und Kind, Haushalt und „Mehr“ (z.B. Tiernahrung, Bekleidung oder Elektronikartikel).

Die App informiert dann über Inhaltsstoffe und deren (Un-)Bedenklichkeit. Dabei liefert sie Begründungen, warum etwas ökologisch oder gesundheitlich problematisch ist und weist gleichzeitig Alternativen auf.

Auch wer spezielle Ernährungsweisen (z.B. lactose- oder glutenfrei, vegan) bevorzugt, kann diese angeben und erhält diesbezüglich eine Rückmeldung zu den Produkten.

Vorteile an der App sind die Benutzerfreundlichkeit und der große Umfang an Produkten. Da die Produktinformationen allerdings auch von Nutzern eingetragen und kontrolliert werden, sind viele Informationen unvollständig und Richtigkeit kann nicht gewährleistet werden. Die angebotenen Alternativen sind zudem häufig ähnlich schädlich oder teilweise noch schädlicher.

Die Übersicht in den Kategorien Kosmetika und Lebensmittel ist jedoch sehr gut – ein Versuch lohnt sich also allemal.

 

Quelle: https://reset.org/blog/der-reset-app-check-codecheck-herausfinden-was-produkten-steckt-09082016

Zurück