Über 16 Millionen Mal „Nein“ zur Plastiktüte

Allein in Deutschland liegt der Verbrauch von Einwegtüten aus Plastik in einem Jahr bei durchschnittlich 70 pro Kopf. Laut EU-Beschluss muss diese Zahl bis 2025 auf höchstens 40 Tüten pro Kopf gesenkt werden. Im April 2016 hat der WWF die „Aktion Tütenlos“ ins Leben gerufen und bereits nach einem Jahr über 16 Millionen Plastiktüten eingespart. Bei der Aktion motivieren Einzelhändler wie z.B. AppelrathCüpper, Depot oder Orsay ihre Kunden zum Nein zur Einwegtasche aus Plastik oder Papier. Für jedes Nein spenden die teilnehmenden Einzelhändler einen bis fünf Cent an den WWF. So konnten bisher mehr als 160.000 Euro an Spenden zusammenkommen. Die „Aktion Tütenlos“ wird fortgeführt, sodass sich interessierte Einzelhändler auch in Zukunft beim WWF melden können. Die Naturschutzorganisation sieht auch Einwegtüten aus Papier nicht als Alternative für das Plastikpendant, da sie für ihre Herstellung eine ähnlich schlechte Ökobilanz aufweisen. Daher empfiehlt der WWF den konsequenten Wechsel auf Mehrwegbehältnisse, wie z.B. Rücksäcke, klein zusammenfaltbare Beutel, robuste Taschen aus Recycling-PET oder Klappboxen.

 

Quelle: http://www.wwf.de/2017/april/kommt-nicht-mehr-in-die-tuete/

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