Trump entfernt sich noch weiter vom Thema Umweltschutz

Amerika ist nicht nur für seine schrägen Leute, sondern auch für Große Autos bekannt. Doch große Autos ziehen meistens viele Abgase nach sich-Wortwörtlich.

US-Präsident Donald Trump war immer schon ein Feind des Klimaschutzes und auch für eben diese Einstellung bekannt. Doch er geht, trotz ohnehin schon sehr lockerer Abgasreglementierungen, einen Schritt weiter weg vom Umweltschutz. Seine Administration verkündete erst letztens, dass Trump die Umweltregelungen für Autos noch weiter lockern und aufweichen und die Elektroautoindustrie sogar etwas zurückdrängen will. Ihm wurde dazu von der Verkehrs- und Umweltbehörde vorgeschlagen, die Abgaswerte von 2020 bis 2026 einzufrieren. Dadurch müsste er bis 2026 wesentlich weniger Elektroautos produzieren lassen und könnte sich stattdessen mehr auf die Diesel- und Benzinautoindustrie konzentrieren. Das Weiße Haus gab zu diesem Vorhaben bereits das grüne Licht und Trump könnte sein Vorhaben, den täglichen Ölverbrauch bis zum Jahr 2030 um 500.000 Barrel erhöhen, in die Tat umsetzten.

Wie zu erwarten stößt dies jedoch nicht immer auf Zustimmung, auch nicht im eigenen Land. Kalifornien beispielsweise hat sehr strenge Abgas Reglementierungen und mehr als ein Dutzend anderer Staaten übernahmen diese Werte. Es ist jedoch nicht das erste Mal das es zu Unstimmigkeiten zwischen dem Weißen Haus und einigen Staaten kommt. Bereits im Mai ging von eben diesen Staaten eine Klage aus, die sich gegen die Entscheidungen der US-Umweltbehörde EPA richtete.

Die Auto Hersteller könnten durch diese Entscheidung etwa 320 Milliarden Dollar einsparen, die ihnen aber wenig nützen würden. Da die Hersteller auch in Europa und Asien vertreten sind und die Abgasregeln ständig verschärft werden, müssten sie nach wie vor viel in Elektroautos und Hybride investieren.

 

Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/usa-donald-trump-revidiert-abgasregeln-a-1221384.html

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