Tausende fliehen vor dem Vulkan Mayon

Der philippinische Zivilschutz hat mehr als 12.000 Menschen dazu aufgefordert, das Gebiet um den Mayon zu verlassen. Tausende sind bereits geflohen. Experten befürchten einen Ausbruch des Vulkans.

Die ersten Anzeichen waren mehrfache Rauchstöße, gefolgt von Erdstößen und Steinschlägen. Am Morgen war der Krater des 2460 Meter hohen Mayons dann glühend rot und Lava floss den Hang entlang. Der Zivilschutz forderte die Bevölkerung auf, das Gebiet in einem 7-Kilometer-Radius zu räumen. Der Vulkan selbst ist nicht die einzige Gefahrenquelle: Das Einatmen der Asche ist stark gesundheitsschädigend und durch die kürzlichen Regenschauer würde ein Ausbruch gefährliche Schlamm- und Schuttlawinen auslösen.

Die Philippinen sind auf dem pazifischen Feuerring gelegen – einem Gebiet, in dem tektonische Platten aufeinandertreffen und das daher eine starke vulkanische Aktivität hat. Der Mayon ist seit Aufzeichnungsbeginn 1616 rund 50-mal ausgebrochen, zuletzt 2014.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/philippinen-tausende-fliehen-vor-moeglichem-ausbruch-des-vulkans-mayon-a-1187904.html

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