Naturschutzerfolge des WWF 2016

Der WWF hat auch im Jahr 2016 einige Erfolge erzielt und stellt sie in einer Übersicht vor. Denn: Naturschutzarbeit endet nie und kann auch frustrieren, aber Erfolge motivieren, weiterzumachen.

Ein solcher Erfolg ist beispielsweise die Übernahme des Co-Managements des Salonga-Nationalparks, einem Tropenschutzgebiet in der Demokratischen Republik Kongo. Dort wurde der Schutz vor Wilderei vorangetrieben, um gefährdete Arten zu erhalten.

Außerdem wurde ein Projekt im Sebangau-Nationalpark auf Borneo zum Schutz des Lebensraums der Orang-Utans abgeschlossen.

Des Weiteren hat der WWF 2016 rund 5 Tonnen verlorene Fischernetze vor den Inseln Rügen und Usedom aus der Ostsee geborgen. In ihnen sammelt sich oftmals Plastik- oder Metallmüll oder es verfangen sich Fische darin.

Ein großer Erfolg war auch die Ausweisung des größten Meeresschutzgebietes der Erde in der Antarktis mit über 1,5 Millionen Quadratkilometern. In dem Schutzgebiet leben Arten wie Schwert- und Buckelwale, Seeleoparden, Sturmvögel, Weddellrobben, Adélie- und Kaiserpinguine.

Zudem konnte die Naturschutzorganisation ein Projekt im Senegal zum Schutz der Mangrovenwälder abschließen. Die Bilanz: 50.000 Hektar Mangrovenwald werden fortan nachhaltig genutzt, 460 Hektar wurden aufgeforstet, ein Schutzgebiet von 16.000 Hektar wurde eingerichtet und über 1.000 Menschen konnten durch den WWF nachhaltige Erwerbsmöglichkeiten erlernen.

Ein weiterer Erfolg stellt das Medizinboot im Ngiri-Schutzgebiet im Kongo dar: über 35.000 Behandlungen wurden im Jahr 2016 durchgeführt. Dazu kommen über 2.000 lebensrettende Operationen sowie die Versorgung von 1.000 Frauen mit Verhütungsmitteln und die Organisation von Informationsveranstaltungen zum Thema Gesundheit.

 

Quelle: http://www.wwf.de/themen-projekte/wwf-erfolge/naturschutzerfolge-2016/

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