Klimawandel und Flucht

Zwei Wochen Weltklimakonferenz in Bonn sind vorbei. Es ging vor allem um die Frage, wie die Länder die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen mindern und dies nachweisen können – aber nicht nur. Diskutiert wurde auch, ob Opfer des Klimawandels einen Flüchtlingsstatus brauchen. Neuseelands Regierung prüft derzeit, ob sie jedes Jahr hundert Menschen ins Land lässt, deren Heimat durch den Klimawandel bedroht ist – mit einem Extra-Visum. Ein Beispiel, das ausstrahlende Wirkung haben könnte.

Die Europäische Union ist „entschlossen, eine führende Rolle“ bei der Umsetzung der Agenda 2030 für die nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen zu übernehmen. So erklärten das die Mitgliedstaaten im Rat der EU bereits im Juni dieses Jahres. Die zuständigen Minister der EU-Mitgliedsstaaten setzten der Kommission nun sogar eine Deadline: Mitte 2018. Entscheidender Hebel für eine nachhaltige Entwicklung könnte die Finanzpolitik sein.

Quelle: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/newsletter/klimakonferenz-eu-will-nachhaltiger-werden-noch-mitmachen-sdg-bildungswettbewerb-newsletter-18-2017/?pk_campaign=newsletter-18-2017

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