Klimaabkommen von Paris

Anfang Dezember 2015 kamen Politiker aus 195 Staaten der Welt zusammen nach Paris, um einen Klimavertrag auszuhandeln.

Zwölf Tage lang wurde diskutiert, verhandelt und schließlich ein Kompromiss gefunden: Das Paris-Abkommen mit überraschend deutlichen Zielen zur Begrenzung des Klimawandels.

Durch den starken Protest der vom ansteigenden Meeresspiegel bedrohten Inselstaaten, kam es zu einem 1,5-Grad-Ziel. Das heißt, die Weltgemeinschaft möchte die Erwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit Ende des 19.Jahrhunderts auf 1,5 Grad begrenzen.

Da ein Grad bereits erreicht ist, wurde außerdem beschlossen, dass bis Mitte des Jahrhunderts ein Ausgleich zwischen dem CO2-Ausstoß und dessen Absorption erreicht werden soll. An dieser Stelle bleiben somit Spielräume in Bezug auf das Wie.

Als Erfolg für die armen Länder galt vor allem die Tatsache, dass zum ersten Mal in einem Klimavertrag Schäden und Verluste durch die Folgen des Klimawandels erwähnt werden. Bedrohte Regionen erhalten ab 2020 100 Milliarden Dollar pro Jahr um Gebiete abzusichern und ihre Energieversorgung umzustellen. 

Alle fünf Jahr sollen neue, möglichst schärfere Abgasziele formuliert werden. Bleibt zu hoffen, dass die Ziele auch so in die Umsetzung gehen wie der größtenteils unverbindliche Vertrag vorgibt.

 

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/uno-beschliesst-welt-klimavertrag-historisches-abkommen-a-1067513.html

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