8 Tipps für den umweltschonenden Frühjahrsputz

Die meisten Menschen putzen ihr Domizil einmal im Jahr von Grund auf. Meistens fällt diese Reinigung in den Frühling. Viele herkömmliche Putzmittel enthalten jedoch umweltbelastende und gesundheitsgefährdende Stoffe. 8 Tipps für ein grüneres Saubermachen.

 

1. Gardinen in Salz einweichen: Salz kann ergraute Gardinen wieder zum Strahlen bringen. Dazu müssen die Vorhänge in warmen Salzwasser über mehrere Stunden eingeweicht werden. Anschließend können sie ganz normal in der Waschmaschine gereinigt werden. Auf diese Weise können Sie auf chlorhaltige Reiniger oder Waschmittel mit optischen Aufhellern verzichten, welche die Gewässer belasten.

 

2. Zitronen und Essig als Fensterreiniger: Essig und Zitrone wirken dabei als natürliche Kalklöser, eine alte Strumpfhose kann dazu benutzt werden festen Schmutz ohne Kratzer zu entfernen. Gegen Fettreste hilft aufgebrühter Schwarztee. Die darin enthaltenen Gerbstoffe entfernen Öl und Nikotin und wirken auch nachhaltig als Schutzschild gegen neue Verschmutzungen.

 

3. Natron macht den Teppich frisch: Teppiche werden wieder frisch, indem man eine dünne Schicht Natron darüber streut, für einige Stunden einwirken lässt und dann mit dem Staubsauger einfach aufsaugt. Das Natron entfernt Gerüche und kleinere Verunreinigungen. Druckstellen im Teppich lassen sich gut mit einigen Dampfstößen aus dem Bügeleisen wieder aufpolstern. Um die Farbe des Teppichs aufzufrischen, kann dieser auch mit Sauerkraut abgerieben werden.

 

4. Abflussreiniger ohne Giftstoffe: Gegen einen verstopften Abfluss helfen kochendes Kartoffelwasser oder Kaffeesatz – beides jedoch eher vorsorglich. Ist der Abfluss extrem stark verschmutzt, hilft nur noch eine Mischung aus Essig und Backpulver. Hierzu sollten drei bis vier Esslöffel Backpulver direkt in den Abfluss und anschließend eine Tasse Essig gegeben werden, um die chemische Reaktion in Gang zu setzen. Ungefähr 30 Minuten später wird mit warmen Wasser nach- und die Verstopfung hinweggespült.

 

5. Chemikalienfreies Abwaschen: Auch beim Haushaltsabwasch kann auf Schadstoffe verzichtet und natürliche Mittel zurückgegriffen werden. Zitronenschalen eignen sich hervorragend zum Lösen von Fett, hartnäckige Speisereste in Töpfen oder auf Blechen lassen sich durch ein Gemisch von Natron und warmem Wasser lösen. Asche aus Kamin und Ofen kann ebenfalls, angefeuchtet und auf schmutzigen Stellen über Nacht eingewirkt, als Reinigungsmittelersatz benutzt werden.

 

6. Peeling für die Dusche und das Bad: Kalk im Bad und in der Küche lässt sich generell gut mit Essig oder Zitronensaft bekämpfen. Um den "Peeling-Effekt" für die Reinigung von Dusche oder Badewanne zu verstärken, kann etwas Salz hinzugeben werden.

 

7. Geruchsneutralisator Lavendel: Gerüche von Gardinen, Teppichen oder Kleidungsstücken lassen sich mit selbsthergestellten Lavendelkissen bekämpfen: Strümpfe mit getrockneten Lavendelblüten füllen und zwischen die Textilien legen oder hängen. Der Lavendel-Geruch vertreibt außerdem Motten. Flecken werden unter anderem auch mit Zahnpasta oder Rhabarbersaft beseitigen.

 

8. Alternative Reinigungsmittel: Sollte man auf herkömmliche Reiniger dennoch nicht verzichten wollen oder können, sollte man auf die Dosierempfehlungen achten. Häufig neigen wir dazu, mehr Reinigungsmittel als nötig zu verwenden. Viel hilft aber nicht immer viel. Auch in kleineren Mengen erfüllen diese Mittel ihren Zweck und belasten die Umwelt weniger. Schauen Sie zudem nach umweltverträglichen Alternativen zu herkömmlichen Produkten. Diese sind mittlerweile in zahlreichen Geschäften erhältlich und schonen sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit.

Quelle: https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/fruehjahrsputz-mit-gutem-gruenen-gewissen/

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