Greenpeace färbt die Siegessäule gelb – und muss mindestens 15.000 Euro Strafe zahlen

Zum Beginn der Kohlekommission der Bundesregierung in Berlin, verteilten Greenpeace-Aktivisten auf dem mehrspurigen Kreisverkehr rund um die Siegessäule 3500 Liter gelbe Farbe. So sollte aus der Luft das Bild einer Sonne entstehen - als „strahlendes Symbol für die Energiewende“. Die Aktion stößt selbst bei Greenpeace-Sympathisanten auf gemischte Gefühle.

Auch Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die Protestaktion von Greenpeace mit gelber Farbe rund um die Siegessäule deutlich kritisiert. „Es ist nicht hinnehmbar, dass mitten in der Stadt so eine Aktion stattfindet und zum Schluss alle Berlinerinnen und Berliner dafür aufkommen müssen“. Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben Kosten von mehr als 15.000 Euro für die Reinigung veranschlagt. Mehr als 135.000 Liter Wasser wurden verbraucht. Die Farbe ist laut Greenpeace selber angerührt und ökologisch abbaubar. Die Polizei hat mitgeteilt, dass jetzt gegen Greenpeace wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt wird, weil die Aktion nicht angemeldet war. Zudem kommt der Verdacht der Gewässerverunreinigung hinzu. Die Anzeige dazu wird noch geprüft, es folgen noch weitere von privaten Geschädigten.

Quelle: http://www.waz-online.de/Nachrichten/Panorama/Greenpeace-soll-fuer-Kosten-von-Farbaktion-zahlen

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