Geoengineering – Wirksam gegen die Klimaerwärmung?

„Versuche, die Erde künstlich zu kühlen, würden den globalen Wasserhaushalt stark beeinträchtigen.“ Zu dieser Erkenntnis gelangten die Wissenschaftler des Max-Planck-Institut in Folge Ihrer Studie zur Reaktion des Wasserkreislaufs auf den globalen Klimawandel.

Geoengineering bezeichnet den technischen Eingriff in das Klimasystem der Erde, um die globale Klimaerwärmung einzudämmen. Ein Beispiel dafür wäre eine Errichtung von gigantischen Spiegeln im All mit dem Ziel das Sonnenlicht zu reflektieren.

Mit zahlreichen Formeln und Berechnungen stellten die Biogeochemiker im Grunde eines fest: Die Sonneneinstrahlung hat einen stärkeren Einfluss auf die Verdunstung als es der Treibhauseffekt hat.

Da Geoengineering auf die Abschirmung von Sonnenstrahlen abzielt würden diese Eingriffe die Niederschlagsmenge erheblich senken, was in ohnehin trockenen Klimaregionen verheerende Folgen für Mensch, Tier und Umwelt hätte.

 

Quelle: https://www.mpg.de/7649323/geoengineering_klimawandel_wasserkreislauf

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