Erster "Unverpackt"-Laden in Hamburg

In anderen Städten gibt es sie bereits vielfach, in Hamburg wird es der erste sein: Ein Supermarkt, der sein Sortiment komplett unverpackt anbietet. Das bedeutet: Nudeln, Zahnpasta, Müsli und Co zum Selbstabfüllen in mitgebrachte Boxen anstatt unzähliger Plastikverpackungen. Wenn alles gut läuft, kann das Geschäft noch dieses Jahr eröffnen.

Das Geschäft „Stückgut“, wie es die vier Gründer genannt haben, wird mithilfe von Crowfunding finanziert. Die Fundingschwelle von 30.000 €, die die Finanzierung des Projekts sicherstellt, haben sie bereits deutlich überschritten. Zum Fundingziel von 45.000 € fehlt noch etwas. Damit soll eine hochwertige Einrichtung sowie das Sortiment finanziert werden.

Die strengen Hygienevorschriften sehen die Gründer gelassen: Sie stehen bereits in Kontakt zu den entsprechenden Behörden, die Anforderungen sind umsetzbar. Zudem befinden sie sich im Austausch mit Geschäften ähnlicher Konzepte und denken bereits über das Gründen von Einkaufsgemeinschaften nach.

Erklärtes Ziel ist, „Stückgut“ noch in diesem Jahr zu eröffnen. Noch fehlt allerdings die passende Immobilie und die Ladensuche in Ottensen, der Schanze oder in St. Georg gestaltet sich als schwierig.

 

Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article158744089/Alles-lose-in-Hamburgs-erstem-Unverpackt-Laden.html

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