El Niño macht sich in Chile sichtbar

Gerade einmal sieben Monate ist es her, als 300 tote Wale an der chilenischen Küste gefunden wurden. Nun wurden weitere verendete Tiere entdeckt und die Frage nach dem Warum wird immer drängender.

Wissenschaftler stehen vor einer Herausforderung. Im Dezember letzten Jahres war eine Autopsie nicht mehr möglich und es konnten nur Vermutungen angestellt werden. Doch das Massensterben ging weiter: Millionenfach wurden Lachse und Sardinen an die traumhaften Strände Chiles gespült. Mit dem jetzigen Fund von ca. 70 Walen kleinerer Größe erhärtete sich der Verdacht, dass eine Überzahl an Giftalgen verantwortlich sein könnte.

Das Wetterphänomen El Niño führt zum Temperaturanstieg im Pazifik – ein Nährboden für Algen. So kamen Wissenschaftler schließlich zu dem Schluss, dass eine übermäßige Verbreitung von Giftalgen zum Tod der Meeresbewohner geführt haben könnte. Um dies mit Sicherheit behaupten zu können, werden nun Autopsien durchgeführt.

 

Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article157210693/Diese-Aufnahme-ist-sehr-beunruhigend.html

 

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