Ein Fünftel mehr Vögel in heimischen Gärten

Die achte bundesweite „Studie der Wintervögel“ kommt zu einem erfreulichem Ergebnis: in unseren Gärten und Parks halten sich derzeit 20 Prozent mehr Vögel auf als im Vorjahr . Gerade Arten, die sich 2017 rar gemacht haben, wie die Meise, der Kleiber, der Buntspecht oder der Kernbeißer finden nun wieder in die Gärten zurück.

Die Haubenmeise und der Kernbeißer wurden sogar mehr als dreimal so oft gezählt wie im Vorjahr. In den letzten Tagen wurden auch 3500 Kraniche, eigentlich keine typischen Gartenvögel, erfasst, als diese heimische Gärten überflogen. Eigentlich hatten sie sich entschieden, sich den kräftezehrenden Flug in den Süden zu sparen. Vor einigen Jahren flogen sie dagegen noch komplett in den Winterurlaub. Wird es dann doch noch einmal unerwartet richtig kalt, so ziehen sie gen Süden – daher auch die ungewöhnlich hohe Sichtung über den Gärten.

Kleinere Vögel, sogenannte Kurzstreckenzieher, probieren es im Zeichen des Klimawandels mit dem Winteraufenthalt in Mitteleuropa. Wenn es keine extrem kühlen Wetterverhältnisse gibt, fliegen sie oft gar nicht erst los.

Einige der hiesigen Vögel könnten auch Wintergäste aus noch weiter nördlich gelegenen Regionen sein.

Quelle: https://www.nabu.de/news/2018/01/23716.html

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