Blaue Süßlupine – Eiweißlieferant aus heimischer Feldfrucht

Als nachwachsender, natürlicher und regionaler Rohstoff wurde die blaue Süßlupine für die Lebensmittelbranche entdeckt. Auch die ProLupin GmbH sieht eine Chance in der blauen Pflanze, die durch ihren hohen Eiweißgehalt als Nahrungsmittelzusatz sehr nahrhaft und vielfältig einsetzbar ist.

Das Unternehmen ProLupin entstand aus einer Forschungsgruppe zur Nutzung von Lupinen am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung und beschäftigt sich mit der bestmöglichen Verarbeitung der blauen Pflanze. Für ihre Arbeit gewann sie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014.

Die in Norddeutschland heimische Pflanze wird momentan größtenteils in Mecklenburg-Vorpommern angebaut. Die Lupine ist recht anspruchslos und wächst auch hervorragend auf schwierigen, zu Trockenheit neigenden Sandböden.

Im Vergleich zum meist verbreiteten proteinhaltigen Pflanzenprodukt Soja besticht die Lupine mit der Einsparung von Transportkosten durch den regionalen Anbau, mit synthetischer Geschmacksneutralität ist sie gut geeignet für die Weiterverarbeitung und sie ist gentechnikfrei.

Aus den Schalen, Fasern und Öl der Lupinen können unter anderem Backwaren oder vegane Wurstwaren hergestellt werden. ProLupin stellt beispielsweise veganes Eis her, das schon mehrfach von Supermarktketten geordert wurde.

 

Quelle: http://www.prolupin.de/

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